Die Geschichte der "Ural Rex"
Geschichte und Herkunft der Ural Rex
Der Ursprung der Ural Rex ist in Jekaterinburg zu finden. Jekaterinburg liegt an der geographischen Grenze von Europa und Asien.
Beobachtungen zufolge wurden die gelockten Katzen in der Region von Jekaterinburg erst Mitte des 20. Jhd. entdeckt. Diese Katzen galten lange Zeit als Kuriosität und niemand züchtete mit ihnen.
In der Stadt Zarechnyiy lebte bei Fam. Podurovskih eine kurzhaarige black-spotted-white Hauskatze. Ihr Name war „Mura“. Sie gebar 1988 drei Kitten. Zwei davon hatten ein kurzes lockiges Fell. Ein Kater mit dem Namen „Vasilij“ blieb in dieser Familie.
''Vasilij'' ist somit der Begründer dieser Rasse. In den drei ersten Lebensjahren wechselte sein Fell 2 Mal, in dieser Zeit hatten sich die Wellen vollständig formiert.
Vasilij wurde mit einer Hauskatze gepaart. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um ein rezessives Gen handelt, alle Kitten waren glatthaarig. Im 2. Versuch wurde er mit seiner Mutter „Mura“ verpaart. Aus dieser Verpaarung gingen die 2 Lockenkinder „Bars“ und „Murka“ hervor.

Katze Murka
Das klassische Inzucht-Programm wurde nun angewandt. Infolgedessen wurden zwei Ziele erreicht: Einerseits wurden die Ural-Rex-Katzen auf genetische Abweichungen überprüft und andererseits wurden die besseren Eigenschaften der Vorfahren auf die Folgekatzen übertragen.
1997 nahm T.S.Emelyanova zwei weibliche Katzen mit Namen „Merlusha“ und „Bonny“ sowie einen Kater namens „Clide“ mit nach Moskau. Bonny und Clide leben bei Irina Chizhova in der Stadt Dolgoprudnij in der Nähe von Moskau. Diese Katzen waren die Grundlage für die Züchter in Moskau.
Die Anerkennung der Ural Rex erfolgte im August 2006 durch den WCF.
Heute findet in Ekaterinburg und in deren Region die grundlegende Arbeit für die Ural Rex statt. In Moskau ist es die Cattery „Uralochka“, die im August 2007 die ersten Katzen „Dorothea“ und „Dimka“ sowie im Oktober 2007 Kater "Eroshka" nach Deutschland exportierte. Diese Katzen sind die Grundlage der Ural-Rex-Zucht in Deutschland. Sie leben in den Catteries „Iset’s“ und „vom Gut Mannewitz“.
Aktualisiert (Sonntag, den 06. Dezember 2009 um 14:21 Uhr)